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Antalya, die türkische Riviera

Die Geschichte Antalyas reicht zurück bis in das Jahr 158 vor Christus. Gegründet wurde sie von König Attalos, weshalb der ursprüngliche Name der Stadt Attaleia war. Dank dem Seehandel stieg die Bevölkerungszahl rasch an. Heute wohnen in der Stadt etwas mehr als eine Million Einwohner. Dies ist etwa die Hälfte der Einwohner der gleichnamigen Provinz Antalya. Die Küste wird mittlerweile auch als Türkische Riviera bezeichnet. Zu diesem Gebiet gehört die Stadt Alanya. Insgesamt hat die türkische Riviera eine Länge von ungefähr 120 Kilometern.

Die Sehenswürdigkeiten

Viele Urlauber zieht es vor allem wegen den langen Stränden in dieses Gebiet. An den Stränden sind moderne Cafés und Bistros vorhanden. Wie auch in anderen Badeorten kann man sich auch Liegen und Sonnenschirme leihen. Auch für ausreichend Entertainment ist an den Stränden gesorgt. Diejenigen, die den Nervenkitzel brauchen, können sich zum Beispiel im Windsurfen probieren und abends finden immer wieder Konzerte statt.

Aber nicht nur das Leben am Strand ist für Urlauber interessant, auch sonst hat die Stadt einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. 16 Kilometer vom Zentrum entfernt liegt die Ruinenstätte Perge. Die erste Siedlung wurde dort circa 1000 vor Christus erbaut. Hier befinden sich unter anderem Ruinen eines alten Stadion, welches damals über 12.000 Besuchern platzt bot.

Der Hafen der statt ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Zu ihm gelangt man, wenn man durch die wunderschöne Altstadt. Eine kleine Hafenrundfahrt sollte man sich ebenso gönnen. Erst wenn man mit dem Boot weiter auf das Mittelmeer hinauskommt, sind die Gegensätze zwischen der Altstadt und der modernen Stadt wunderbar zu sehen. Wer nach der Rundfahrt Hunger hat, findet hier außerdem ein großes Angebot an Restaurants, die Aufgrund der schönen Aussicht auf das Meer sehr verlockend sind.

An der Atatürk Caddesi steht das Hadrianstor. Es wurde im Jahr 130 gebaut zu Ehren von Hadrian, als dieser die Stadt besuchte. Es steht auf vier Sockeln und besitzt drei Torbögen. Links und rechts neben dem Tor befinden sich noch zwei Türme, die aber aus einer anderen Zeit stammen.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber die Moschee Yivil Minare. Sie wurde im Jahr 1226 auf den Grundmauern einer älteren Moschee gebaut, welche in der Zeit der Lusignans erbaut wurde. Der Name der Moschee stammt von dem Minarett. Übersetzt bedeutet Vivil Minare etwa gefurchtes Minarett. Das Minarett stammt vermutlich noch von der alten Moschee.

Ganz in der Nähe zur Moschee befindet sich der berühmte Uhrenturm der Stadt. Dieser wurde an der Stelle erbaut, an der sich früher das nördliche Stadttor befunden hat. Der Turm ist 25 Meter hoch und an den Seiten ist jeweils eine Uhr angebracht.

Das Klima/Wetter

In der Gegend kann man das ganze Jahr über mit warmen Temperaturen rechnen. Der Winter ist sehr mild. Tagsüber werden Temperaturen von über 14 Grad erreicht. In den Nächten kann es aber dann doch sehr frisch werden. Die wärmsten Tage sind zwischen Juni und September. Hier steigt das Thermometer klar über die Grenze von 30 Grad. In diesen Monaten kann man auch mit sehr wenigen Niederschlägen rechnen. Im Schnitt regnet es im Sommer nur ein einziges Mal pro Monat. Badeurlauber können sich vor allem dank des warmen Klima/Wetter ab Juli über hohe Wassertemperaturen freuen. Das Mittelmeer ist bis zum Oktober über 24 Grad warm.

Der Airport

Der Flughafen liegt circa zehn Kilometer östlich von Antalya. Pro Jahr werden hier 25 Millionen Passagiere abgefertigt. Um nach der Landung auf dem Airport schnell in die Stadt zu kommen, wurde extra eine Busverbindung mit einem Takt von 30 Minuten eingerichtet. Zusätzlich zu diesem Angebot existiert auch noch ein privates Shuttle. Dieser Service ist zwar etwas teurer, dafür sind nur hochmoderne Busse im Einsatz die an vielen weiteren Punkten in der Stadt halten.

Video Impressionen aus Antalya

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  • Antalyaspor ist der ortsansässige Fußballclub
  • Antalya BB spielt erste Liga auch im Basketball